Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen

Karla Menzel, handelnd unter „&Menzel“, Friedenstraße 88, 10249 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmerin“)

und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing, insbesondere:

Social-Media-Marketing (Paid & Organic)

Performance-Marketing

Werbeanzeigenmanagement

Strategieberatung

Content-Erstellung

Funnel- und CRM-Implementierung

1.2. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB.

1.3. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsschluss

2.1. Angebote sind freibleibend.

2.2. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Annahme eines Angebots in Textform zustande.

2.3. Maßgeblich für Art und Umfang der Leistungen ist die jeweilige Leistungsbeschreibung im Angebot oder in der Auftragsbestätigung.

3. Leistungsumfang

3.1. Die Auftragnehmerin erbringt Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing.

3.2. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. Umsatzsteigerung, Leadanzahl, ROAS) wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.

3.3. Werbebudgets sind nicht Bestandteil der Vergütung und werden direkt vom Auftraggeber an die jeweilige Plattform (z. B. Meta) gezahlt.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

4.1. Der Auftraggeber stellt alle erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung.

4.2. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen.

4.3. Der Auftraggeber versichert, dass bereitgestellte Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und rechtlich zulässig sind.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

5.1. Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

5.2. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, eine angemessene Vorauszahlung zu verlangen.

5.3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar.

5.4. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist die Auftragnehmerin berechtigt, Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.

5.5. Abrechnung erfolgt auf Stundenbasis oder als Pauschalvergütung gemäß Vereinbarung.

6. Nutzungsrechte

6.1. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte an erstellten Inhalten bei der Auftragnehmerin.

6.2. Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck.

6.3. Eine Weitergabe an Dritte oder Weiterveräußerung bedarf gesonderter Vereinbarung.

7. Laufzeit und Kündigung

7.1. Sofern nicht anders vereinbart, beträgt die Mindestvertragslaufzeit drei Monate.

7.2. Der Vertrag verlängert sich jeweils um einen Monat, sofern er nicht mit einer Frist von vier Wochen zum Laufzeitende gekündigt wird.

7.3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

8. Haftung

8.1. Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

8.2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

8.3. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

8.4. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unberührt.

9. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen auch nach Vertragsende nicht an Dritte weiterzugeben.

10. Datenschutz

10.1. Sofern im Rahmen der Zusammenarbeit personenbezogene Daten verarbeitet werden, schließen die Parteien – soweit erforderlich – einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

10.2. Die datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit bleibt unberührt.

11. Kommunikation

Projektbezogene Kommunikation erfolgt in Textform, insbesondere per E-Mail.

12. Schlussbestimmungen

12.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.2. Gerichtsstand ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann ist.

12.3. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.